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Andrea und Oliver auf dem Treppchen in Berlin
Geschrieben von: Oliver Dräger   

Nach dem Wien-Wochenende machten sich Andrea Simon-Dräger und Oliver Dräger über Ostern auf nach Berlin zu den Traditionsturnieren um das Blaue Band der Spree. Wie immer gab es Wertungsrichtereinsätze am Karfreitag, den geplanten Start beim Ranglistenturnier der Senioren I Standard am Samstag und den Start in der Senioren II S Standard am Ostersonntag.

Dieses Jahr war es etwas anders: Die Rangliste Senioren I wurde 6 Wochen vor Turnierbeginn zur offenen Weltmeisterschaft der Senioren I umfunktioniert. Andrea und Oliver fanden sich in einem WM-Feld von 192 Paaren wieder. Die Regeln hier sind anders als bei "normalen" Weltranglistenturnieren. Es gibt eine sogenannte Hoffnungsrunde. Der Name ist allerdings irreführend: Wer da hinein muss, kann seine Hoffnung auf ein Weiterkommen in die nächste Hauptrunde eher begraben. Dazu die kurze Erklärung: von 192 Paaren in der Vorrunde qualifizieren sich nur 80 direkt für die Top-96. Die restlichen 112 Paare tanzen die Hoffnungsrunde, und aus dieser werden sage und schreibe 16 weitere Paare in die 96er-Runde gewertet. Die Kreuze aus der getanzten Vorrunde zählen im Endergebnis nicht, sondern nur die sehr magere Ausbeute aus der Hoffnungsrunde. Andrea und Oliver tanzten also zweimal, die Vorrunde und die Hoffnungsrunde, dann war Feierabend. Allerdings war das gefühlte Tanzen ziemlich gut, auch wenn es keine Chance auf das Weiterkommen gab.

Das Telos-Paar nahm es sportlich, die WM der Senioren I war quasi das Warm-Up für das Turnier der Senioren II am folgenden Ostersonntag. Abends um 21 Uhr starteten Andrea und Oliver ins Turnier, zogen sicher in das Finale ein und freuten sich sehr, als sie bei der Siegerehrung für den 3. Platz aufgerufen wurden, denn damit hatten sie nicht gerechnet. Ein weiterer Satz der begehrten Glaspokale vom Blauen Band machte, so wie im Vorjahr auch, die Reise nach Frankfurt.

2019DraegerBlauesBand

Ansonsten meinte es der Wettergott in ganz Deutschland gut mit den Menschen, und Andrea und Oliver genossen sommerliche Temperaturen bei einem Ausflug auf die ihnen bislang nicht bekannte Pfaueninsel in der Havel.

Foto: Tillmann Weisser

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 23. April 2019 um 12:09 Uhr