Erfolgreiches Wochenende für den TSC Telos

Wer hat schon einmal etwas von Wasserliesch gehört? Niemand? Wasserliesch findet sich zwischen Oberbillig und Konz. Oberbillig hat nichts mit einem Lebensmittel-Discounter zu tun, und Konz nicht mit einem deutschen Sachbuchautor („Der große Konz“). Es handelt sich um Ortschaften, die an der luxemburgischen Grenze liegen, nicht weit von Trier entfernt. Wasserliesch war das Ziel von Jürgen und Cornelia Köhler, der TSC Trier hatte am 9. und 10. Juni Turniere der Senioren IV A Standard ausgeschrieben. Köhlers haben an beiden Tagen jeweils das Finale erreicht und jeweils den 4. Platz belegt, wie das Foto der Siegerehrung vom Samstag beweist.

190609 Siegerehrung Koehler

Eine etwas kürzere Anreise hatten Andrea Simon-Dräger und Oliver Dräger, die Fahrt ging per U-Bahn nach Frankfurt-Bonames ins Haus Nidda. Allerdings nicht wie üblich zum Turniertraining, welches der TSC Telos dort dienstags ausrichtet, sondern zum Pfingstpokalturnier des TSC Schwarz-Weiß-Blau Frankfurt. In der Senioren II Sonderklasse tanzten Andrea und Oliver eine Vorrunde und zogen mit allen 25 Kreuzen ins Finale ein. Dort angekommen ging es um die schönen Glaspokale, die der ausrichtende Verein jedes Jahr bereitstellt. Zweimal haben Andrea und Oliver schon Platz 3 in diesem Turnier erreicht, dieses Jahr war es noch besser: Platz 2. Auch hierfür gibt es ein Beweisfoto.

190609 Siegerehrung Draeger

Fotos: privat

Wieder ein Podestplatz für Andrea und Oliver

02 190511 Südhessenpokal

Der Südhessenpokal beim Tanzsportzentrum Blau-Gold Casino Darmstadt war das Ziel von Andrea Simon-Dräger und Oliver Dräger. Das Zweiflächen-Turnier, ausgetragen am Wochenende 11./12. Mai 2019 war sehr gut besucht.

Das Telos-Paar startete samstags nachmittags im Turnier der Senioren II Sonderklasse, in dem 10 Paare antraten. Die Vorrunde lief gut, 23 der 25 möglichen Kreuze gab es von den fünf Wertungsrichtern, und der Einzug in das Finale war gesichert.

Man kennt ja seine Mitstreiter – daher hatten Andrea und Oliver für sich den 5. Platz im Kopf. Die Wertungsrichter sahen es aber anders: Mit zwei Paaren, die in den letzten Turnieren regelmäßig vor dem Telos-Paar lagen und einem Paar, welches erst vor kurzem in die Sonderklasse aufgestiegen war, waren plötzlich die Plätze 6, 5 und 4 vergeben und somit gab es die Bronzemedaille aus den Händen der Turnierleitung!

Große Freude also, der Erfolg vom Vorjahr wiederholt und den Sekt danach verdient.

Foto: privat

Tanz in den Mai 2019

02 IMG 3447kZum siebten Mal fand der Tanz in den Mai im Bürgerhaus Harheim statt – ein Termin, den sich viele Stammgäste schon dauerhaft in den Kalender eingetragen haben. Oliver Dräger konnte zahlreiche bekannte Gesichter begrüßen, und Palms Tasten Band startete pünktlich um 20 Uhr mit dem ersten langsamen Walzer. Zuvor hatten Jürgen und Cornelia Köhler die Tische dekoriert und sich engagiert um den Kartenverkauf gekümmert. Schnell war die großzügig bemessene Tanzfläche gefüllt, und das sollte sich an diesem Abend kaum ändern. An der Sektbar freuten sich Karen Köhn und Michael Deisenroth über den einen oder anderen Besucher.

Gegen 21:15 Uhr kam der erste Showblock: Köhlers hatten Kontakt zum 1. Griesheimer Jugendtanzsportclub geknüpft, und so traten 17 junge Damen im Alter von 9 bis 16 Jahren mit einer Showformation auf, die das Publikum gekonnt in den Bann zog. Als amtierende Hessenmeister sowie deutsche und europäische Vizemeister hat die Formation mit ihrer Trainerin Kirstin Bosch-Petersen ein Feuerwerk an Akrobatik und Tanz gezündet.

01 IMG 3490kNach weiteren Tanzrunden folgte etwa eine Stunde später die zweite Showeinlage. Karen Köhn hatte ihre Kontakte zum Orientalischen Tanz spielen lassen, und so konnten acht Damen mit bunten, aufwändigen Kostümen eine Darbietung im American Tribal Style Bellydance zeigen. ATS funktioniert hauptsächlich als Improvisation in Zweier- oder Dreiergruppen, und man konnte genau beobachten, wie jeweils abwechselnd ein Teil der Tänzerinnen auf bestimmte Signale reagierte. Mit Zimbeln wurde die eingespielte Musik live aufgepeppt.

Beide Showgruppen wurden mit Blumen, die freundlicherweise von Hellers Blumenladen aus Frankfurt-Griesheim gestiftet wurden, verabschiedet. Palms Tasten Band spielte anschließend bis kurz vor 1 Uhr in der Früh, natürlich mit dem Klassiker "Der Mai ist gekommen" pünktlich um Mitternacht. Der TSC Telos hat einmal mehr eine schöne Veranstaltung durchgeführt.

Fotos: Michael Deisenroth

Osterfeiertage in Schönberg/Holm

Gleich zwei Telos-Turnierpaare, Ute Loh und Thomas Petrasch sowie Cornelia und Jürgen Köhler, machten sich auf den langen Weg nach Schönberg/Holm an die Ostsee zur traditionellen Veranstaltung "Die Ostsee tanzt". Cornelia und Jürgen Köhler fuhren schon am Mittwoch nach Holm. Ute und Thomas kamen am Donnerstag nach. Mit einem gemeinsamen Abendessen stärkten sich unsere Paare für die nächsten Turniertage.

Thomas und Ute gingen gleich viermal an den Start. Sie hatten am Freitag ihren ersten Einsatz und kamen mit einer guten Leistung in den Turnieren der Sen III D- und Sen II D-Klasse in das Semifinale. Nach diesem erfolgreichen Auftakt und den damit gesammelten Erfahrungen konnten sich unsere beiden Telosianer bei ihrem dritten und vierten Start noch einmal steigern. Am Ostersonntag erreichten sie in beiden Turnieren sicher das Finale. In der Sen III D-Klasse ertanzten sie sich dann den 7. Platz. Im abschließenden Turnier der jüngeren Sen II D-Klasse zeigten sie dann ihre beste Leistung und wurden nach drei getanzten Runden in dem mit 20 Paaren stark besetzten Turnier mit dem 3. Platz auf dem "Treppchen" belohnt. Herzlichen Glückwunsch!
Ute und Thom Holm 2019k

Unser Telos-Paar Cornelia und Jürgen hatten sich für 3 Starts angemeldet. Nach dem Aufstieg in die Sen IV A-Klasse während der LM im März 2019 war "Die Ostsee tanzt" ein erster Versuch herauszufinden, wie es in der neuen Klasse zugeht. Mit 22 Paaren am Start war die Sen IV A am Samstag ausgesprochen stark besetzt. Ziel war es daher, mit einer guten Leistung das Semifinale zu erreichen. Groß war die Freude, als die Paare verlesen wurden und unser Paar war mit dabei. Cornelia und Jürgen tanzen darauf befreit auf und freuten sich über das Ergebnis am Schluss. Mit einem 8. Platz von 22 Paaren hatte man nicht gerechnet. Freudig gingen beide Paare mit weiteren Turnierpaaren am Samstagabend zu einem Osteressen, das für alle auch ein interessanter und informativer Abend war. Auch der Sonntag verlief erfolgreich. Mit Ruhe und Übersicht erreichte man wiederum das Semifinale und einen ganz hervorragenden 7. Platz von 22 Paaren. Da viele Paare sich häufig schon am Ostermontag auf den Heimweg machen, war die Startliste der Sen IV A auf 18 Paare geschrumpft. Auch hier erreichten Cornelia und Jürgen das Semifinale. Mit einem 9. Platz nach einer soliden Leistung war man am letzten Turniertag sehr zufrieden.

Während sich Ute und Thomas am Montag früh auf den Nachhauseweg machten, blieben Cornelia und Jürgen noch bis Mittwoch und genossen die wunderschönen warmen Tage an der Ostsee.

Foto: privat

Andrea und Oliver auf dem Treppchen in Berlin

Nach dem Wien-Wochenende machten sich Andrea Simon-Dräger und Oliver Dräger über Ostern auf nach Berlin zu den Traditionsturnieren um das Blaue Band der Spree. Wie immer gab es Wertungsrichtereinsätze am Karfreitag, den geplanten Start beim Ranglistenturnier der Senioren I Standard am Samstag und den Start in der Senioren II S Standard am Ostersonntag.

Dieses Jahr war es etwas anders: Die Rangliste Senioren I wurde 6 Wochen vor Turnierbeginn zur offenen Weltmeisterschaft der Senioren I umfunktioniert. Andrea und Oliver fanden sich in einem WM-Feld von 192 Paaren wieder. Die Regeln hier sind anders als bei "normalen" Weltranglistenturnieren. Es gibt eine sogenannte Hoffnungsrunde. Der Name ist allerdings irreführend: Wer da hinein muss, kann seine Hoffnung auf ein Weiterkommen in die nächste Hauptrunde eher begraben. Dazu die kurze Erklärung: von 192 Paaren in der Vorrunde qualifizieren sich nur 80 direkt für die Top-96. Die restlichen 112 Paare tanzen die Hoffnungsrunde, und aus dieser werden sage und schreibe 16 weitere Paare in die 96er-Runde gewertet. Die Kreuze aus der getanzten Vorrunde zählen im Endergebnis nicht, sondern nur die sehr magere Ausbeute aus der Hoffnungsrunde. Andrea und Oliver tanzten also zweimal, die Vorrunde und die Hoffnungsrunde, dann war Feierabend. Allerdings war das gefühlte Tanzen ziemlich gut, auch wenn es keine Chance auf das Weiterkommen gab.

Das Telos-Paar nahm es sportlich, die WM der Senioren I war quasi das Warm-Up für das Turnier der Senioren II am folgenden Ostersonntag. Abends um 21 Uhr starteten Andrea und Oliver ins Turnier, zogen sicher in das Finale ein und freuten sich sehr, als sie bei der Siegerehrung für den 3. Platz aufgerufen wurden, denn damit hatten sie nicht gerechnet. Ein weiterer Satz der begehrten Glaspokale vom Blauen Band machte, so wie im Vorjahr auch, die Reise nach Frankfurt.

2019DraegerBlauesBand

Ansonsten meinte es der Wettergott in ganz Deutschland gut mit den Menschen, und Andrea und Oliver genossen sommerliche Temperaturen bei einem Ausflug auf die ihnen bislang nicht bekannte Pfaueninsel in der Havel.

Foto: Tillmann Weisser