Tanz in den Mai 2019

02 IMG 3447kZum siebten Mal fand der Tanz in den Mai im Bürgerhaus Harheim statt – ein Termin, den sich viele Stammgäste schon dauerhaft in den Kalender eingetragen haben. Oliver Dräger konnte zahlreiche bekannte Gesichter begrüßen, und Palms Tasten Band startete pünktlich um 20 Uhr mit dem ersten langsamen Walzer. Zuvor hatten Jürgen und Cornelia Köhler die Tische dekoriert und sich engagiert um den Kartenverkauf gekümmert. Schnell war die großzügig bemessene Tanzfläche gefüllt, und das sollte sich an diesem Abend kaum ändern. An der Sektbar freuten sich Karen Köhn und Michael Deisenroth über den einen oder anderen Besucher.

Gegen 21:15 Uhr kam der erste Showblock: Köhlers hatten Kontakt zum 1. Griesheimer Jugendtanzsportclub geknüpft, und so traten 17 junge Damen im Alter von 9 bis 16 Jahren mit einer Showformation auf, die das Publikum gekonnt in den Bann zog. Als amtierende Hessenmeister sowie deutsche und europäische Vizemeister hat die Formation mit ihrer Trainerin Kirstin Bosch-Petersen ein Feuerwerk an Akrobatik und Tanz gezündet.

01 IMG 3490kNach weiteren Tanzrunden folgte etwa eine Stunde später die zweite Showeinlage. Karen Köhn hatte ihre Kontakte zum Orientalischen Tanz spielen lassen, und so konnten acht Damen mit bunten, aufwändigen Kostümen eine Darbietung im American Tribal Style Bellydance zeigen. ATS funktioniert hauptsächlich als Improvisation in Zweier- oder Dreiergruppen, und man konnte genau beobachten, wie jeweils abwechselnd ein Teil der Tänzerinnen auf bestimmte Signale reagierte. Mit Zimbeln wurde die eingespielte Musik live aufgepeppt.

Beide Showgruppen wurden mit Blumen, die freundlicherweise von Hellers Blumenladen aus Frankfurt-Griesheim gestiftet wurden, verabschiedet. Palms Tasten Band spielte anschließend bis kurz vor 1 Uhr in der Früh, natürlich mit dem Klassiker "Der Mai ist gekommen" pünktlich um Mitternacht. Der TSC Telos hat einmal mehr eine schöne Veranstaltung durchgeführt.

Fotos: Michael Deisenroth

Osterfeiertage in Schönberg/Holm

Gleich zwei Telos-Turnierpaare, Ute Loh und Thomas Petrasch sowie Cornelia und Jürgen Köhler, machten sich auf den langen Weg nach Schönberg/Holm an die Ostsee zur traditionellen Veranstaltung "Die Ostsee tanzt". Cornelia und Jürgen Köhler fuhren schon am Mittwoch nach Holm. Ute und Thomas kamen am Donnerstag nach. Mit einem gemeinsamen Abendessen stärkten sich unsere Paare für die nächsten Turniertage.

Thomas und Ute gingen gleich viermal an den Start. Sie hatten am Freitag ihren ersten Einsatz und kamen mit einer guten Leistung in den Turnieren der Sen III D- und Sen II D-Klasse in das Semifinale. Nach diesem erfolgreichen Auftakt und den damit gesammelten Erfahrungen konnten sich unsere beiden Telosianer bei ihrem dritten und vierten Start noch einmal steigern. Am Ostersonntag erreichten sie in beiden Turnieren sicher das Finale. In der Sen III D-Klasse ertanzten sie sich dann den 7. Platz. Im abschließenden Turnier der jüngeren Sen II D-Klasse zeigten sie dann ihre beste Leistung und wurden nach drei getanzten Runden in dem mit 20 Paaren stark besetzten Turnier mit dem 3. Platz auf dem "Treppchen" belohnt. Herzlichen Glückwunsch!
Ute und Thom Holm 2019k

Unser Telos-Paar Cornelia und Jürgen hatten sich für 3 Starts angemeldet. Nach dem Aufstieg in die Sen IV A-Klasse während der LM im März 2019 war "Die Ostsee tanzt" ein erster Versuch herauszufinden, wie es in der neuen Klasse zugeht. Mit 22 Paaren am Start war die Sen IV A am Samstag ausgesprochen stark besetzt. Ziel war es daher, mit einer guten Leistung das Semifinale zu erreichen. Groß war die Freude, als die Paare verlesen wurden und unser Paar war mit dabei. Cornelia und Jürgen tanzen darauf befreit auf und freuten sich über das Ergebnis am Schluss. Mit einem 8. Platz von 22 Paaren hatte man nicht gerechnet. Freudig gingen beide Paare mit weiteren Turnierpaaren am Samstagabend zu einem Osteressen, das für alle auch ein interessanter und informativer Abend war. Auch der Sonntag verlief erfolgreich. Mit Ruhe und Übersicht erreichte man wiederum das Semifinale und einen ganz hervorragenden 7. Platz von 22 Paaren. Da viele Paare sich häufig schon am Ostermontag auf den Heimweg machen, war die Startliste der Sen IV A auf 18 Paare geschrumpft. Auch hier erreichten Cornelia und Jürgen das Semifinale. Mit einem 9. Platz nach einer soliden Leistung war man am letzten Turniertag sehr zufrieden.

Während sich Ute und Thomas am Montag früh auf den Nachhauseweg machten, blieben Cornelia und Jürgen noch bis Mittwoch und genossen die wunderschönen warmen Tage an der Ostsee.

Foto: privat

Andrea und Oliver auf dem Treppchen in Berlin

Nach dem Wien-Wochenende machten sich Andrea Simon-Dräger und Oliver Dräger über Ostern auf nach Berlin zu den Traditionsturnieren um das Blaue Band der Spree. Wie immer gab es Wertungsrichtereinsätze am Karfreitag, den geplanten Start beim Ranglistenturnier der Senioren I Standard am Samstag und den Start in der Senioren II S Standard am Ostersonntag.

Dieses Jahr war es etwas anders: Die Rangliste Senioren I wurde 6 Wochen vor Turnierbeginn zur offenen Weltmeisterschaft der Senioren I umfunktioniert. Andrea und Oliver fanden sich in einem WM-Feld von 192 Paaren wieder. Die Regeln hier sind anders als bei "normalen" Weltranglistenturnieren. Es gibt eine sogenannte Hoffnungsrunde. Der Name ist allerdings irreführend: Wer da hinein muss, kann seine Hoffnung auf ein Weiterkommen in die nächste Hauptrunde eher begraben. Dazu die kurze Erklärung: von 192 Paaren in der Vorrunde qualifizieren sich nur 80 direkt für die Top-96. Die restlichen 112 Paare tanzen die Hoffnungsrunde, und aus dieser werden sage und schreibe 16 weitere Paare in die 96er-Runde gewertet. Die Kreuze aus der getanzten Vorrunde zählen im Endergebnis nicht, sondern nur die sehr magere Ausbeute aus der Hoffnungsrunde. Andrea und Oliver tanzten also zweimal, die Vorrunde und die Hoffnungsrunde, dann war Feierabend. Allerdings war das gefühlte Tanzen ziemlich gut, auch wenn es keine Chance auf das Weiterkommen gab.

Das Telos-Paar nahm es sportlich, die WM der Senioren I war quasi das Warm-Up für das Turnier der Senioren II am folgenden Ostersonntag. Abends um 21 Uhr starteten Andrea und Oliver ins Turnier, zogen sicher in das Finale ein und freuten sich sehr, als sie bei der Siegerehrung für den 3. Platz aufgerufen wurden, denn damit hatten sie nicht gerechnet. Ein weiterer Satz der begehrten Glaspokale vom Blauen Band machte, so wie im Vorjahr auch, die Reise nach Frankfurt.

2019DraegerBlauesBand

Ansonsten meinte es der Wettergott in ganz Deutschland gut mit den Menschen, und Andrea und Oliver genossen sommerliche Temperaturen bei einem Ausflug auf die ihnen bislang nicht bekannte Pfaueninsel in der Havel.

Foto: Tillmann Weisser

Ausflug nach Wien

190412 WienVoller Turnierkalender für Andrea Simon-Dräger und Oliver Dräger: Fünf Turniere an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden sind geplant, und den Einstieg machten zwei Weltranglistenturniere der Senioren II Standard im historischen Festsaal des Rathauses in Wien. Das Telos-Paar stieg donnerstags ins Flugzeug, weil in der diesjährigen Veranstaltung "Vienna Dance Concourse" die Turniere der Senioren II für Freitag und Sonntag, 12. und 14. April angesetzt waren. Dass dafür ein Tag Urlaub vom Beruf genommen werden muss, ist auch den Veranstaltern bekannt, aber die Turniertage im Wiener Rathaus sind einmalig, und daher nehmen viele Tänzerinnen und Tänzer gerne in Kauf, dass der restliche Jahresurlaub dann kürzer ausfällt.

Freitags ging es zum ersten Mal auf die Fläche. Das Startfeld umfasste 69 Paare, davon einige aus der Weltspitze. Ziel für Andrea und Oliver war ein guter Platz in der Runde der besten 48. Nach einer sehr guten Vorrunde zogen beide auch mit 42 von 45 möglichen Kreuzen in die nächste Runde ein. Dort waren dann die "Sternchenpaare" dabei, und das Tanzgefühl war nicht mehr so gut. Umso schöner, dass am Ende ein hervorragender Platz 32 herausgekommen ist.

Samstag war dann "Urlaub". Andrea und Oliver nutzten die Zeit, bei schönem aber kaltem Wetter das Schokoladenmuseum im Prater zu besichtigen und einige Runden auf Elektro-Mietrollern durch die Stadt zu drehen. Außerdem lachten ein Paar neue Schuhe aus einem Schaufenster heraus, und diese mussten dann natürlich eingekauft werden.

Sonntag ging es früh los, das Turnier begann um 9:30 Uhr, was heißt, dass der Wecker schon um 6 Uhr klingelte. Das Startfeld war nominell um ein Paar auf 70 gewachsen, jedoch hatten einige Freitag-Paare abgesagt und einige Nicht-Freitag-Paare waren neu dabei. Die Qualität des Feldes war deutlich besser, was den Wunsch des Weiterkommens in die Runde der besten 48 bei einigen Paaren zunichtemachte. Andrea und Oliver tanzten davon unbeeindruckt, zogen ihre Runden und erreichten wieder mit 42 von 45 möglichen Kreuzen die nächste Runde. Das Tanzen wurde immer besser, aber die Konkurrenz eben auch. Somit landete das Telos-Paar in diesem Turnier auf Platz 34, was auf dem Papier schlechter aussieht als Platz 32 vom Freitag, was aber aufgrund des deutlich höheren Niveaus dieses Turniers prima war.

Das Hotelzimmer stand bis zum frühen Nachmittag zur Verfügung, sodass sich unser Paar noch entspannt der Turnieraufmachung entledigen und unter die Dusche steigen konnte. Danach war noch ein Besuch beim "k.u.k. Zuckerbäcker" Demel mit Torte und heißer Schokolade angesagt, bevor es abends wieder zum Flughafen und nach Hause ging.

Zwei der fünf Auftritte sind nun gemeistert, es folgen zwei Turniere beim Blauen Band in Berlin über Ostern und eine Woche später ein Turnier auf dem Frühlingsball im Bürgerhaus Dreieich.

Foto: privat

Hessische Meisterschaften beim TSC Telos am 31.03.2019

Der TSC Telos wurde auch 2019 vom Hessischen Tanzsportverband ausgewählt, eine Landesmeisterschaft auszurichten. Im Volkshaus Sossenheim wurde am letzten Tag des März direkt nach der Umstellung auf Sommerzeit also rege geschmückt und hergerichtet. Es gab Kuchenspenden, Blumenspenden, Spenden von herzhaftem Essen und natürlich auch Leute, die mit anpackten. Der komplette Vorstand war ebenfalls vor Ort.

In sechs Turnieren traten die Paare an, um die jeweiligen Meister zu finden und Pokale zu gewinnen: Hauptgruppe D Standard, Hauptgruppe C Standard, Senioren I B Latein, Senioren I A Latein, Senioren IV B Standard und Senioren IV A Standard.

Aus den Turnieren gab es Folgendes zu berichten:

Die Hauptgruppe D Standard machte den Anfang. Fünf Paare gingen ins Rennen, und am Ende siegten Samuel Blotiu / Emily Fischer vom TC Der Frankfurter Kreis mit einer sehr guten Leistung, knapp gefolgt von Daniel Werner / Laura Elizabeth Pearson, TSG Marburg.

Beide Paare nahmen den Aufstieg in die C-Klasse an und starteten auch in diesem Turnier, welches mit insgesamt 10 Paaren ausgetragen wurde. Nach der Vorrunde kam es zu einem siebenpaarigen Finale, und der D-Meister gewann souverän auch die C-Meisterschaft. Gefolgt von Niklas Meier / Sarah-Maria Hahnfeldt (TSG Marburg) auf Platz 2 und dem Vizemeister der D-Klasse auf Platz 3.

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Nun ging es lateinamerikanisch weiter. Neun Paare starteten in der Sen I B Latein. Gewonnen haben Oliver Scheffold / Patricia Grein (TSC Metropol Hofheim), knapp dahinter Dr. Marcus Eber / Julia Rösch (TSC Fischbach) und auf Platz 3 Jonathan Barber / Anke Meister, ebenfalls TSC Fischbach.

Die Stimmung im Saal stieg, es waren im Lauf des frühen Nachmittags auch viele Schlachtenbummler eingetroffen, die ihre Paare anfeuerten.

In der Sen I A Latein starteten acht Paare. Die Lateinturniere wie auch die darauffolgenden Standardturniere der Senioren IV waren offen ausgeschrieben worden, sodass auch nichthessische Paare am Start sein konnten. Das Sen I A Latein Turnier gewann ganz knapp ein Paar aus Nordrhein-Westfalen. Hessenmeister wurden mit einem sehr guten zweiten Platz im Turnier Adrien Emrich / Nadja Rehm (TSZ Blau-Gold Casino Darmstadt) vor den B-Meistern Scheffold/Grein und den Vorjahressiegern Bernd Wiloth / Stefanie Wiloth (TSC Rot-Weiß Viernheim).

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Nun folgte das Turnier der Senioren IV B Standard, und hier gingen vom TSC Telos Jürgen und Cornelia Köhler an den Start. Beide hatten im Vorjahr die B-Meisterschaft gewonnen und somit war die Hoffnung auf ein sehr gutes Abschneiden groß. Das Telos-Paar tanzte eine blitzsaubere Vorrunde zusammen mit insgesamt sieben Paaren und zog mit allen 25 Kreuzen ins Finale ein. Auch hier ließen die Köhlers nichts anbrennen, zogen souverän ihre Runden und wurden nur knapp von Erwin Haselbauer / Brigitte Haselbauer (ATC Oranien Elz-Limburg-Bad Camberg) auf der Zielgeraden abgefangen. Es wurde somit ein sehr guter Vizemeistertitel für Jürgen und Cornelia Köhler, die mit diesem Erfolg in die A-Klasse aufgestiegen sind. Dritte im Turnier wurden Martin Buch / Eveline Meinert (TSC Fulda).

Köhlers starteten auch im letzten Meisterschaftsturnier des Tages bei den Senioren IV A Standard. Dort mussten sie anderen Paaren den Vortritt lassen, haben aber sehr respektabel getanzt und im Hessenvergleich den vierten Platz belegt. Meister wurden hinter dem Turniersieger aus Saarlouis Roland Schlögl / Karin Schlögl (TSC Rödermark), Vizemeister wurden Gerhard Ankenbauer / Gabriele Ankenbauer (TSC Rot-Weiß Bad Hersfeld), und die Bronzemedaille ging an Dr. Fritz Theiß / Elke Theiß (TSC Rödermark).

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Der Turniertag war gegen 18:15 Uhr beendet. Die Sanitäter hatten einen ruhigen Nachmittag, da glücklicherweise keine ernsthaften Verletzungen zu verzeichnen waren. Das Kuchenbüffet war gut besucht, die Helfer des TSC Telos haben ganze Arbeit geleistet.

Der Vorstand bedankt sich bei den Wertungsrichtern und beim Hessischen Tanzsportverband. Wir möchten uns auch bei allen Sponsoren und Spendern bedanken. Ein weiteres Dankeschön geht an alle, die mitgeholfen haben. Alle, die dabei waren, haben feststellen können, dass sich ehrenamtliches Engagement lohnt.

Fotos: Oliver Dräger