Zum 7. Mal: Die Mainhattan Dance Days

Bereits zum 7. Mal haben am Wochenende 28./29. September 2019 die vier Frankfurter Vereine TSC Telos, Schwarz-Silber, Frankfurter Kreis und TSC Schwarz-Weiß-Blau die Mainhattan Dance Days in der Stadthalle Bergen durchgeführt. Sowohl samstags als auch sonntags waren die Startklassen teils gut gefüllt, teils noch etwas übersichtlich, was die Anzahl der Paare betraf.

Der TSC Telos war mit einigen Helfern vertreten, denen der Vorstand auf diesem Weg vielen Dank für ihr Engagement sagt. Erstmals übernahm die Schatzmeisterin Andrea Simon-Dräger die Rolle der Turnierleiterin bei den MDD und moderierte Sonntag nachmittags die Turniere auf beiden Flächen. Getanzt wurde auch. Nachdem den Veranstaltern die Ausrichtung von S-Klassen dieses Jahr durch den Deutschen Tanzsportverband aufgrund einer neuen Regelung versagt geblieben war, konnten sich die Paare, Zuschauer und Wertungsrichter voll auf die D- bis A-Klassen konzentrieren.

Für den TSC Telos starteten Cornelia und Jürgen Köhler bei den Senioren IV A Standard. Beide waren erst im März dieses Jahres bei der LM in Frankfurt-Sossenheim in die A Klasse aufgestiegen, aber gut erholt nach einen zweiwöchigen Urlaub nahmen sie die Herausforderung an und stellten sie sich der Konkurrenz. Mit 10 Paaren am Start war diese Klasse erfeulich stark vertreten. Die Vorrunde wurde in zwei Gruppen getanzt. Köhlers starteten in der ersten Gruppe. Bedingt durch eine kleine zeitliche Verzögerung ließen sich die Zwei noch etwas Zeit und wurden plötzlich vom Beginn des Turniers überrascht. Schnell wurde der Frack angezogen, doch das weitere Anbringen der Schlaufen und Knöpfe gestaltete sich etwas mühsam, so dass der Aufruf für unser Paar ein kleines bisschen zu früh kam. Doch mit Beginn des Langsamen Walzers waren beide konzentriert auf der Fläche und tanzten die weiteren Tänze mit eine guten Leistung. Bedingt durch die starke Konkurrenz, war die Freude über den Einzug in das Finale sehr groß. Mit viel Übersicht und gutem Tanzen konnten sich Cornelia und Jürgen Köhler dann über einen 3. Platz und einer zweiten Platzierung in der für sie noch jungen A- Klasse freuen.

Insgesamt waren die Turniere sehr gut durchorganisiert. Die vielen Helfer der beteiligten Vereine (Turnierleiter, Beisitzer, Kuchenverkäufer etc.) haben nicht nur an diesem Wochenende, sondern bereits im Vorfeld, eine tolle ehrenamtliche Arbeit geleistet.

Text und Foto: Oliver Dräger

 

Ute und Thomas erreichen bei ihrer ersten LM das Finale

Bei der offenen hessischen Landesmeisterschaft der Senioren III in der D-Klasse traten am 1. September 2019 vom TSC Telos Ute Loh und Thomas Petrasch an. Beide waren durch ihre Trainer Petr Srutek und Birger Holtermann sehr gut vorbereitet worden und erreichten souverän die Endrunde in dem 10-paarigen Turnier in Rödermark.

Der mitgereiste kleine Telos-Fanclub feuerte das Paar kräftig an, und Ute und Thomas bekamen ihr Lampenfieber gut in den Griff. Im Finale wurde es dann der eindeutige vierte Platz – zumindest aus Sicht der fünf Wertungsrichter. Das Tanzen hat allemal für einen Treppchenplatz gereicht, wenn es nach der Meinung der Telos-Zuschauer gegangen wäre. Aber manchmal entscheiden die Wertungsrichter anders. Ute und Thomas war die kleine Enttäuschung nur kurz anzumerken, sie stürzen sich nun in die nächsten Turniere und kommen dem Aufstieg in die C-Klasse damit immer näher.

Text und Foto: Oliver Dräger

Sternegucken für Superhelmut, Liebhabär und Hermann

Superhelmut, Liebhabär und Hermann, der kleine Freche gehören zur Gattung der Perlsacktiere und dürfen als Glücksbringer zu jedem Tanzturnier mitfahren, welches Andrea Simon-Dräger und Oliver Dräger irgendwo auf dieser Welt bestreiten. Der kleine Fanclub war jüngst auch in Stuttgart am Start, wo wie jedes Jahr die German Open Championships als größte Turnierveranstaltung der Welt für 5 Tage die internationale Tanzszene angezogen hat.

Andrea und Oliver hatten sich für das Weltranglistenturnier der Senioren II Standard angemeldet. Das Turnier fand am 16./17. August 2019 statt, wobei die beiden ersten Runden freitags stattfanden und die weiteren dann samstags.

Superhelmut & Co kannten das Ambiente in Stuttgart schon aus den Vorjahren – sowohl die schöne „Alte Reithalle“ als auch den Beethovensaal. Alle drei nahmen Freitag um 8:30 Uhr in der Früh auf einem der Besucherstühle Platz und ließen die Eindrücke auf sich einprasseln. Die Vorrunde des Turniers wurde aufgrund des sehr großen Startfeldes von insgesamt 222 Paaren in zwei Schichten aufgeteilt. Von 8:45 Uhr an musste die erste Hälfte des Startfeldes alle Tänze tanzen, ab 10:40 Uhr dann kamen noch einmal alle Tänze für die zweite Hälfte des Feldes. Mittags stand dann fest, welche Paare Runde 2 erreicht hatten. Andrea und Oliver hatten eine souveräne Leistung abgeliefert und starteten folgerichtig am frühen Nachmittag in der 2. Runde mit insgesamt 143 Paaren.

Als die Rundenauslosung bekannt gegeben wurde, rieben sich Superhelmut, Liebhabär und Hermann verwundert die kleinen Äuglein. Es durften doch aufgrund der Leistungen im Vorjahr bzw. aufgrund der Platzierung auf der Weltrangliste einige Paare die erste Runde aussetzen und in Runde 2 ins Turnier einsteigen. Das ist üblich, bis dahin also nichts besonderes. Bei der GOC ist die Regel jedoch speziell, und somit kamen 28 „Sternchenpaare“ dazu, die über die 10 Startgruppen zu verteilen waren. Diese Verteilung jedoch wurde nicht gleichmäßig erledigt. Andrea und Oliver waren gleich in der 1. Startgruppe dran, und die direkte Konkurrenz blieb für alle Tänze gleich. Die Perlsackfamilie übt noch das kleine Einmaleins, aber bis 10 zählen kann sie schon. Sieben Sterne haben Superhelmut & Co gezählt. Sieben Sterne in der ersten Startgruppe, in der auch Andrea und Oliver mitmachen würden. Und dann haben sie auf der Rundenauslosung auch gesehen, dass pro Startgruppe im Schnitt 7 Kreuzchen zu vergeben waren, um weiter unter die besten 96 Paare gewertet zu werden.

Der kleine Fanclub feuerte das Telos-Paar nach Kräften an, wusste er doch um das schier unmögliche Unterfangen, bei dieser Konstellation Kreuzchen zu ergattern. Dazu gesellte sich noch ein kleiner „großer“ Fanclub, nämlich Karen Köhn und Michael Deisenroth, die zum Zuschauen nach Stuttgart gereist waren. Und auch von den Tanzfreunden des TSC Schwarz-Weiß-Blau erhielten Andrea und Oliver Unterstützung, Thomas und Hanna Owesny feuerten auch das Telos-Paar an.

Am Ende haben die beiden eine sehr gute 2. Runde getanzt und sind dennoch hängen geblieben. Das Ziel der Top-96, die sie letztes Jahr erreicht hatten, in weiter Ferne.

Sternegucken ist ja ganz schön, resümierten die Perlsacktiere auf der Heimfahrt. Aber lieber doch am Nachthimmel als beim Tanzturnier.

Erfolg von Cornelia und Jürgen bei den 17. Kölner Sommertanzsporttagen

Bei angenehmen Temperaturen machten sich Cornelia und Jürgen Köhler am Sonntag (21.07.2019) auf den Weg nach Köln zu den 17. Kölner Sommer-Tanzsporttagen des TTC Rot-Gold. Ein Zweiflächenturnier stellt immer eine besondere Anforderung an die teilnehmenden Paare, da die Flächen dann in der Regel nicht so groß sind.

Da sich nur 6 Paare für die Sen IV A Klasse gemeldet hatten, wurde eine kleine Sichtungrunde mit 3 Tänzen getanzt. Dies war eine gute Möglichkeit, sich mit dem Boden und der Flächengröße auseinanderzusetzen. Mit einer engagierten Performance bewiesen Köhlers, dass sie in der neuen Klasse sehr gut mithalten können. Der Lohn war der 2. Platz auf dem Treppchen und somit die erste Platzierung in der A-Klasse.

Mit inzwischen guten Tanzsportfreunden aus Oberhausen und Ramstein ging es dann zum schönen und sehr belebten Rheinufer in Köln zu einem leckeren späten Mittagessen. Nach dem Besuch einer Eisdiele ging es dann gegen 17.30 Uhr wieder Richtung Frankfurt, wo man wohlbehalten und zufrieden um ca. 20.00 Uhr ankam.

Foto: Rosalie Tlauka

Erfolgreiches Wochenende für den TSC Telos

Wer hat schon einmal etwas von Wasserliesch gehört? Niemand? Wasserliesch findet sich zwischen Oberbillig und Konz. Oberbillig hat nichts mit einem Lebensmittel-Discounter zu tun, und Konz nicht mit einem deutschen Sachbuchautor („Der große Konz“). Es handelt sich um Ortschaften, die an der luxemburgischen Grenze liegen, nicht weit von Trier entfernt. Wasserliesch war das Ziel von Jürgen und Cornelia Köhler, der TSC Trier hatte am 9. und 10. Juni Turniere der Senioren IV A Standard ausgeschrieben. Köhlers haben an beiden Tagen jeweils das Finale erreicht und jeweils den 4. Platz belegt, wie das Foto der Siegerehrung vom Samstag beweist.

190609 Siegerehrung Koehler

Eine etwas kürzere Anreise hatten Andrea Simon-Dräger und Oliver Dräger, die Fahrt ging per U-Bahn nach Frankfurt-Bonames ins Haus Nidda. Allerdings nicht wie üblich zum Turniertraining, welches der TSC Telos dort dienstags ausrichtet, sondern zum Pfingstpokalturnier des TSC Schwarz-Weiß-Blau Frankfurt. In der Senioren II Sonderklasse tanzten Andrea und Oliver eine Vorrunde und zogen mit allen 25 Kreuzen ins Finale ein. Dort angekommen ging es um die schönen Glaspokale, die der ausrichtende Verein jedes Jahr bereitstellt. Zweimal haben Andrea und Oliver schon Platz 3 in diesem Turnier erreicht, dieses Jahr war es noch besser: Platz 2. Auch hierfür gibt es ein Beweisfoto.

190609 Siegerehrung Draeger

Fotos: privat